SONNENLAND

Austrian Cultural Forum, New York

Sonnenland

Installation
(Film 16mm/DVD, 16 minutes, looped)

In his video Sonnenland, Paul Divjak addresses a sensitive subject. He filmed handicapped children, showing the viewer the fine line between documentation and voyeurism via a sociopolitically controversial subject. Rather than violating privacy, his camera captured the direct, playful, and authentic interaction between those involved in the video shoot.

“Videorama – Absurdity, Subversion, and Form in Austrian Video Art”
Austrian Cultural Forum, New York

Participating Artists: Renate Bertlmann, BitteBitteJaJa, Paul Divjak, Thomas Draschan, Tomas Eller, Nicolas Jasmin, Anna Jermolaewa, Leopold Kessler, Stephan Lugbauer, Rudolf Polanszky, Gerwald Rockenschaub, Hubert Sielecki, Erwin Wurm

Curators: Gerald Matt, Andreas Stadler, and Angela Stief

Videorama Partners:
Austrian Cultural Forum, New York, USA, December 1, 2000 – January 23, 2010
Center for Contemporary Art, Tel Aviv, Israel, 2010
Der Kunstverein, seit 1817, Hamburg, Germany, 2010
Galerie Henze & Ketterer, Bern, Switzerland, November 28, 2009 – February 27, 2010
Lalit Kala Akademie, National Academy of Art, New Delhi, India, 2010
MSU Museum of Contemporary Art, Zagreb, Croatia, 2010
Museum der Moderne/Rupertinum, Salzburg, Austria, 2010
ParaSite, Hong Kong, China, 2010
Ullens Center for Contemporary Art, Peking, China, 2010
Ursula Blickle Stiftung, Kraichtal, Germany, 2010
Zacheta National Gallery of Art, Warsaw, Poland, 2010

Publication: A German and English booklet (approx. 60 pp.) with 2 DVDs edited by curators Gerald Matt, Angela Stief, and Gerhard Johann Lischka for Kunsthalle Wien has been published by Benteli Verlag to accompany the exhibition.



appetitmaschine

Lichtzeile / Öffentlicher Raum

Literatur/Installation – Lichtzeile, Curated by Christine Böhler – 1998

“it is what it is…”
james brown, E.S.P.

ein festmahl für die sinne… eine symphonie – für die sinne – erotischer bilder von gewagter schönheit und direktheit… sie landen fast den großen coup, werden beinahe von ihren frauen geliebt und sind freunde auf zeit… hinter dem vorhang des schönen scheins… ein rabenschwarzer adrenalinstoß… ein `clockwork orange´ der 90er jahre… die geschichte einer familie, die zu geschichte, zur geschichte von uns, von uns allen, wird… von berückender schönheit, phantastischer musik und eindringlicher kraft… sie tauchen, tauchen sie ein in eine unbekannte welt, tauchen sie… eine ode an die schöpfung mit den filmischen mitteln des dritten jahrtausends… spannend wie ein krimi und bewegend wie eine liebesgeschichte… nichts ist endgültig. auch nicht der tod… ein meisterwerk… atemberaubend… so menschlich und von reinem gefühl… außergewöhnlich… ein meisterwerk… die entdeckung der lebensfreude… zum lachen und zum weinen. die geschichte einer wunderbaren freundschaft… von hinreissender unmittelbarkeit… hinreißend und spannend, witzig und anrührend… spannend, hinreißend, witzig, spannend, witzig und anrührend:… das leben im pariser viertel bastille schlägt jede seifenoper… voll zauberhafter spontaneität und hinreißender vitalität… you`ll be surprised… — mehr —


Sowing the Seeds

SCHALOM

SOWING THE SEEDS – Schalom/Shalom
Installation by Divjak/Weishäupl (Grass area, Vienna Heldenplatz)

On March 15, 1938 a crowd gathered on Heldenplatz cheered for the “Führer” and celebrated the so-called “Anschluss” (annexation) to the German Reich.

Seventy-five years later, in March 2013, grass will be sown on the field on which the masses shouted with enthusiasm in 1938. Slowly, the word “Shalom” is gradually becoming legible. Peace as a wish and a path for all people. “Shalom” as a delicate, growing symbol that must be taken care of.

In cooperation with
Österreichische Präsidentschaftskanzlei
Österreichische Bundesgärten
Burghauptmannschaft Österreich

Sponsored by
Vienna Insurance Group

(Duration: March 15th – November 9th 2013)

Sowing the Seeds

 


JARDIN APRÈS LA MOUSSON

Galerie Eboran, Salzburg

Ausstellungsansicht - Divjak: Jardin Apres La Mousson

Das „Jahrhunderthochwasser“ im Frühsommer 2013 hat ganze Landstriche verwüstet, Häuser zerstört, Menschen obdachlos gemacht. Die Flut hat sichtbare Spuren der Zerstörung hinterlassen. Auch Divjaks Sommeratelier an der Donau, liegt im Überschwemmungsgebiet, im Auland. Zwischen Chaos und Manie hat der Künstler wiederholt Müllberge bestiegen und ausgewählte Fundstücke im Atelier zusammengetragen. Aus Angeschwemmtem und Weggeworfenem entstanden in monatelanger Arbeit dichte, ebenso facettenreiche wie unterschiedlich lesbare Werkserien.

In der Galerie Eboran erstmals zu sehen sind neben den teils skurrilen „gebuchten Objekten“, in die sich Cut-Ups, oder treffender: Schnipsel der Literaturgeschichte einschreiben, somnambule, schwarzweiße Fotoarbeiten („Moment Scale“), bei denen sich Erinnerungsspuren in der Abstraktion verlieren sowie aus alten Jute-Kaffeesäcken hergestellte Skulpturen („Schnurkopfstudien – Jute als Plastik“).

Ausstellungsdauer: 20.11.2013- 31.01.2014
Galerie Eboran