Future Presents Lab

Angewandte Innovation Laboratory

Entwurf Verpackung für neue Staatsgeschenke (Klasse Kartak) ©Paul Divjak
Geschenke sind Symbole der Wertschätzung und Verbundenheit. Sie repräsentieren und erzählen von Weltanschauungen und Kulturen. Wir sind auf der Suche nach Gaben, die uns in Zeiten führen, die von Frieden, Respekt, „weltganzen“ Beziehungen, dem Bewusstsein eines vernetzten Miteinanders geprägt sind. Im “Future Presents Lab” werden materielle wie immaterielle Geschenke und Ideen entwickelt und erprobt. Wie können sie aussehen, klingen, riechen?

Außerdem werden Kooperationen zum Thema “NEUE STAATSGESCHENKE” (u.a. mit der Klasse Kartak und StudentInnen der Silpakorn University Bangkok/Nakhon Pathom) vorgestellt. – Was könnten innovative und repräsentative Geschenke der neuen Bundespräsidentschaft sein?
Im Rahmen der Abendveranstaltung “Dinner mit der Zukunft” widmen wir uns gemeinsamen Erzählungen für eine „nächste Gesellschaft“.

Ein Artistic Research-Projekt des Künstlerduos Jeanette Müller und Paul Divjak.
Unterstützt von Presseclub CONCORDIA.

27.9. – 1.10.2016

Angewandte Innovation Laboratory
Die Angewante / Universität für Angewandte Kunst



Eine Kleinigkeit

Galerie Maerz, Linz

Installation
White Cube, DVD (Edit 2007), 61 Minuten, geloopt

“Im DEFA-Film ‘Die Spur der Steine’ (DDR 1966) bekommt der junge Manfred Krug von einem Arbeitskollegen eine Flasche Schnaps zu Weihnachten. Mit den Worten ‘Von mir auch eine Kleinigkeit’ schenkt er dem Mitarbeiter seinerseits eine Flasche desselben hochprozentigen Getränks. In der von Paul Divjak zum Loop montierten Männerrunde findet der Tausch des immer gleichen Geschenks kein Ende …” (Quelle: Galerie Maerz)


WHAT WE NEED

Partizipative Aktion

What We Need – ©Müller & Divjak

Im Rahmen der Content Art 2013 - Art Container vor der Karlskirche/Wien
Eröffnung: 9.10.13, 17.00 Uhr (Dauer: 10.-13.10.13, 15.00-20.00 Uhr)

WHAT WE NEED – VON MÜLLER & DIVJAK
Tell us, what we need, what we really, really need!

Im Rahmen des Projekts „WHAT WE NEED“ haben Jeanette Müller und Paul Divjak die BesucherInnen dazu eingeladen, zu AkteurInnen zu werden und mit Hilfe bereitliegender Schablonen, die Worte WE NEED um ein persönliches Symbol oder einen Begriff zu erweitern und auf die Außenseite eines Containers zu sprayen.

Die farbbesprenkelten Stencils wurden in Folge gerahmt und im Innenraum des Containers, der nunmehr zur Galerie mutierte, ausgestellt und verkauft. Der Erlös der Aktion ging an die Initiative gegen Unmenschlichkeit, die sich für eine veränderte Flüchtlingspolitik einsetzt.


Journey

Kunsthalle Wien

Eine Begrenzung, dazu angelegt Grenzen aufzulösen: Paul Divjaks Videoinstallation Journey besteht aus einem von drei Flächen umschlossenen Raum, zu dem man über eine sich drehende Schleuse Zutritt erhält. Auf jede der drei Flächen wird dasselbe bewegte Videobild projiziert, aus jeder der drei Ecken ertönt der Stereo-Sound von Hans Platzgumers gleichnamiger Komposition. Hier wurde, im Unterschied zu Benjamins Panorama, kein Ort des Sehens installiert, obwohl ebenso gleichviel gilt, bei welchem Bild man die Runde anfängt. Schon eher handelt es sich um einen Raum, der die Betrachter umschließt, sie in Ausführende der Installation verwandelt. — mehr —