SEARCHING THE NET FOR UTOPIE

Wilhelm-Hack Museum, Ludwigshafen

Searching the Net for Utopie

Installation
(1000 printed booklets, cardboard boxes, shelf)

In Searching the net for utopie geht Paul Divjak möglichen virtuellen Manifestationen des – auch im Internet inflationär gebrauchten – Begriffs “Utopie” nach. Was er in seiner Arbeit zusammengestellt hat, spiegelt Ausschnitte aktueller gesellschaftspolitischer Diskussionen zum Thema wider, zugänglich gemacht als vielfach duplizierter Reader.

“Utopien heute? Kunst zwischen Vision und Alltag”
Wilhelm-Hack Museum, Ludwigshafen, 11.11.2001-24.2002

Curated by: Theresa Kiefer

Participating Artists: Sonja Braas / Christina Kubisch / Wolfgang Laib Mariele Neudecker / Kazuo Katase / Jake & Dinos Chapman / Rosemarie Trockel / Bjørn Melhus / Lim Young Sun / Chris Cunningham / Bigert & Bergström / N 55 / Atelier van Lieshout Allan Wexler / Tobias Rehberger/ Kreissl & Kerber / Thomas Wrede / Paul Divjak / ipfo / Michael Elsen / Vincent Prud’homme / Nicolas Moulin / Zaha Hadid

Katalog: Gassen, Richard W., Kiefer, Theresia (Hg.): “Utopien heute? : Kunst zwischen Vision und Alltag”. Heidelberg : Ed. Braus. 2001.ISBN: 389904004x (EAN: 9783899040043 / 978-3899040043)


Future Presents Lab

Angewandte Innovation Laboratory

Entwurf Verpackung für neue Staatsgeschenke (Klasse Kartak) ©Paul Divjak
Geschenke sind Symbole der Wertschätzung und Verbundenheit. Sie repräsentieren und erzählen von Weltanschauungen und Kulturen. Wir sind auf der Suche nach Gaben, die uns in Zeiten führen, die von Frieden, Respekt, „weltganzen“ Beziehungen, dem Bewusstsein eines vernetzten Miteinanders geprägt sind. Im “Future Presents Lab” werden materielle wie immaterielle Geschenke und Ideen entwickelt und erprobt. Wie können sie aussehen, klingen, riechen? — mehr —


Paul’s Boutique

Dress To Exhibit – Prague Quadrennial

“We all come from somewhere, we all represent something, we all make and re-make ourselves daily through the acts of speech and appearance …” Irit Rogoff

Im Rahmen der performativen Installation “Paul´s Boutique – Dress To Exhibit” haben die BesucherInnen der Prager Quadriennale die Möglichkeit, sich Kleidung auszuborgen, und in neuer Rolle die anderen Pavillons (u.a von Ilya Kabakov, Markus Schinwald) zu erkunden. Ausgewählt werden kann aus einer breiten, exklusiven Palette möglicher “Kostüme”. Das Angebot reicht von Haute Couture, über zB. das Outfit eines Security-Angestellten bis hin zum Dirndl, zur Burka und zum Strahlenschutzanzug. Die AusstellungsbesucherInnen werden zu AkteurInnen und verändern mit ihrem Auftreten und der neuen Haltung auch die Wahrnehmung und Kontexte der anderen künstlerischen Beiträge auf dem Areal. Eine Thematisierung gesellschaftlicher (Dress-) Codes am Schnittpunkt von Kunst und Alltag. — mehr —