365 DAYS: LIFE MUSE

Exhibition / Model study

JANUARY 26 – FEBRUARY 25 2017
THE ART CENTRE, SILPAKORN UNIVERSITY, BANGKOK

365 Days : LIFE MUSE
Model study for Nongpo community’s foreign labours
This interdisciplinary and collaborative art project by Baan Noorg Collaborative welcomes the participation of 19 artists and researchers with its main programs including a residency program in the Nongpo community, an artist talk program and an exhibition and forum at the Art Centre of Silpakorn University, Bangkok.

Artists: Katherine Nunez, artist represented by 98B COLLABoratory, Philippines / Helmi Hardian, Tuwis Yasinta, artists represented by WAFT LAB, Indonesia / Chen Chia Jen, artist represented by Open Contemporary Art Center, Taiwan / Ma Ei, Myanmar / Okui Lala, Malaysia / Masaru Iwai, Japan / Varsha Nair, India / Wu Chi Yu, Taiwan / Henry Tan, Thailand / Preenun Nana, Thailand / Suraporn Lertwongpaitoon, Thailand / Jutamas Buranajade & Piti Amraranga, Thailand / Thatchatham Silsupan, Thailand / Korakrit Arunanondchai, Thailand / Rachan Klomklieng, Thailand

Researchers: Sebastien Tayac, France / Jeanette Mueller and Paul Divjak, Austria
Artistic researchers: Alfred Banze, Germany / Maung Day, Myanmar
Contributing writer: Rikey Tenn

Curators : jiandyin (Jiradej and Pornpilai Meemalai)
Assistant Curator : Suphitchaya Khunchamni
Project Directors : jiandyin (Jiradej and Pornpilai Meemalai)
Project Manager : Suphitchaya Khunchamni
Project Assistant managers : Thanet Subsart, Kitiwan Saneewong

Art Centre Silpakorn University, Bangkok


Journey

Kunsthalle Wien

Eine Begrenzung, dazu angelegt Grenzen aufzulösen: Paul Divjaks Videoinstallation Journey besteht aus einem von drei Flächen umschlossenen Raum, zu dem man über eine sich drehende Schleuse Zutritt erhält. Auf jede der drei Flächen wird dasselbe bewegte Videobild projiziert, aus jeder der drei Ecken ertönt der Stereo-Sound von Hans Platzgumers gleichnamiger Komposition. Hier wurde, im Unterschied zu Benjamins Panorama, kein Ort des Sehens installiert, obwohl ebenso gleichviel gilt, bei welchem Bild man die Runde anfängt. Schon eher handelt es sich um einen Raum, der die Betrachter umschließt, sie in Ausführende der Installation verwandelt. — mehr —


JARDIN APRÈS LA MOUSSON

Galerie Eboran, Salzburg

Ausstellungsansicht - Divjak: Jardin Apres La Mousson

Das „Jahrhunderthochwasser“ im Frühsommer 2013 hat ganze Landstriche verwüstet, Häuser zerstört, Menschen obdachlos gemacht. Die Flut hat sichtbare Spuren der Zerstörung hinterlassen. Auch Divjaks Sommeratelier an der Donau, liegt im Überschwemmungsgebiet, im Auland. Zwischen Chaos und Manie hat der Künstler wiederholt Müllberge bestiegen und ausgewählte Fundstücke im Atelier zusammengetragen. Aus Angeschwemmtem und Weggeworfenem entstanden in monatelanger Arbeit dichte, ebenso facettenreiche wie unterschiedlich lesbare Werkserien.

In der Galerie Eboran erstmals zu sehen sind neben den teils skurrilen „gebuchten Objekten“, in die sich Cut-Ups, oder treffender: Schnipsel der Literaturgeschichte einschreiben, somnambule, schwarzweiße Fotoarbeiten („Moment Scale“), bei denen sich Erinnerungsspuren in der Abstraktion verlieren sowie aus alten Jute-Kaffeesäcken hergestellte Skulpturen („Schnurkopfstudien – Jute als Plastik“).

Ausstellungsdauer: 20.11.2013- 31.01.2014
Galerie Eboran