Rebranding flugschrift

Literatur als Kunstform & Theorie No 22 - Paul Divjak

©Paul Divjak - Rebranding flugschrift

Mit Rebranding flugschrift greift der Autor und Künstler Paul Divjak das Thema von Marke und Wiedererkennbarkeit in der Konsumwelt auf. Er verschneidet den Warencharakter einer Literatur- und Kunstpublikation mit globalen (Firmen-) Identitäten und spielt mit Irritationen und Erwartungshaltungen: Kunstworte (Anagrammbildungen zwischen Sinn und Unsinn) treffen auf Farbmarken, kreieren titelmotivische Images und legen Assoziationen nahe. Ergänzt wird dies um eine Textcollage literaturgeschichtlicher Verweise, in denen paradigmatisch das Wort flugschrift auftaucht.

flugschrift publiziert vorzugsweise Texte einer AutorInnenschaft im Grenzbereich zwischen Literatur, Kunst und Theorie, die Selbstreflexion – Konstruktion und Dekonstruktion polyloger Weltreferenzen – im Kontext einer sich ständig verändernden hypertrophen Sprach-Wirklichkeit als Notwendigkeit erachtet.

Konzeption: Dieter Sperl, Barbara Zwiefelhofer
Grafik: Dominik Hruza

Rebranding flugschrift / Literaturhaus Wien
flugschrift.at



Schattenfuge

Erzählung

Schattenfuge - Paul Divjak

… unspektakulär ist, was uns interessiert, kleine geschichten ohne wirklichen anfang und ohne ende. was uns fasziniert, ist das dazwischen, sind fragmente des alltags, perforiert.

“schattenfuge” erzählt vom Leben und Lieben in einer Kontrollgesellschaft. In einem System, einem Staat, der zusehends zerfällt, tauchen die Protagonisten nur mehr im Plural auf. Was sie zusammenhält in dem Kriegsgebiet – ist es ein territoriales oder doch mehr ein innerpsychisches? -, im Schatten des Privaten und des Politischen, liegt das mögliche Glück in der Zukunft …
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Gespannte Gesichter und Die Trauer in den Fingerspitzen

Bemerkungen zu zwei Phänomenen

Divjak. Cover. Hollitzer 2020Vergänglichkeit und Tod bleiben selbst in der hochtechnologischen Aufgerüstetheit unserer Kultur das Gewaltige, das Drohende – der individuelle, bisweilen gemeinsame Feind. Den Zeichen des Alterns soll vorgebeugt werden, gegen Falten als sichtbare Spuren der Zeit angekämpft werden: Glätte gilt als attraktiv und erstrebenswert.

Mit Gespannte Gesichter erkundet Paul Divjak die Wahrnehmung des mediatisierten Gesichts nach dem schönheitschirurgischen Eingriff.
Die Trauer in den Fingerspitzen folgt den Repräsentationen des Todes und Ausdrucksformen von Trauer, Gedenken und Erinnern in der digitalisierten Gesellschaft und sorgt dabei für unerwartete Wiederbegegnungen mit längst vergessen geglaubten Kulturmustern.

Essay, Hollitzer Verlag
136 S., 11,5 x 18 cm, Hardcover

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