Das ist der Markt

in: Lesebuch Finanzkrise

Cover Lesebuch Finanzkrise

Umschlaggestaltung: vielseitig

Paul Divjak: “Das ist der Markt”, in: Lesebuch Finanzkrise. Texte aus der österreichischen Literatur zusammengestellt und kommentiert von Evelyne Polt-Heinzl, Wien: Zirkular Sondernummer 73, 2009, S. 21ff.

Mit Texten von: Kathrin Röggla, Hans Schlesinger, Jura Soyfer, Rudolf Brunngraber, Paul Divjak, Hugo Bettauer, Robert Neumann, Hermann Broch, Otto Soyka, Heimito von Doderer, Hugo Bettauer, Marlene Streeruwitz, Christine Grän, Stefan Zweig, Elias Canetti, Gerhard Rühm, Peter Altenberg, Konrad Bayer, Herbert J. Wimmer, Werner Schwab, Raoul Auernheimer, Peter Handke, Matthias Mander, Elfriede Jelinek, Robert Musil, Barbara Neuwirth

»Die Literatur war immer schon der größte Krisengewinnler. Doch so klug, akribisch und eloquent wie in dieser Darstellung wurde das noch selten dargetan: ein Buch, das zeigt, welche Höhen Literaturgeschichte erklimmen kann, wenn sie nicht als Sekundärliteratur betrieben wird, sondern mit echtem Erkenntnisinteresse.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Die Literaturwissenschaftlerin Evelyne Polt-Heinzl hat nicht nur einen Kanon an Literatur, von Schnitzler bis Hugo Bettauer, von Joseph Roth bis Kathrin Röggla, erstellt und an diesem verdeutlicht, wie intensiv sich die Literatur mit ökonomischen Krisen auseinandersetzt, sie hat ihren Untersuchungsgegenstand in einen weiten soziologischen, kulturhistorischen und politologischen Kontext gestellt, der sich als überaus erhellendes Begleitbuch zur aktuellen Krise liest. Ein am Ende vielmehr politischer als literaturwissenschaftlicher Beitrag.«
Die Presse/Spectrum



bogusparts

aus: Decodierung: Recodierung [Hrsg. T. Kleinlercher], Triton, Wien [2000]

banana germ men men
[manner mag man eben]

banana germ men men
germane men man ban

green men man ban am
green beman man man
green man man man be

genre beman man man
genre men man ban me
genre man man man be

beman rang name men
beman rang mean man

anger nab men man me
anger men man man be
anger men man ban me

near bang men men am
near bang men man me

mega ran nab men men
mega ran men men ban

game ran men men ban
game ran nab men men

earn nag men men bam
earn men man gam ban

beer nag men man man

bane ram nag men men
bane nag men men arm

banana germ men men
germane men man ban — mehr —


Decodierung, Recodierung

Toni Kleinlercher (Hg.)

Wer den Code kennt, ist der Meister des Lebens … Ausgehend von Erfahrungen des Schriftstellers und Künstlers Toni Kleinlercher im kuenstlerischen Umgang mit Codierungs- bzw. Ueberschreibungsanwendungen wurden Schriftsteller, Theoretiker, Wissenschaftler, Komponisten und Künstler, die einen ähnlichen Zugang zu
ihrem Untersuchungsbereich haben, eingeladen, Beitraege zum Thema beizusteuern. Von programmierter Poesie über Notationssysteme, Abhandlungen zur Sprach- und Spieltheorie, Mathematik, Kybernetik und Zeichentheorie bishin zu grafischen Bildentwuerfen reicht das Spektrum der hier dargestellten Codierungsanwendungen.

Erschienen in konzeptueller Verbindung mit der Veranstaltungsreihe Decodierung: Recodierung (Kunsthalle Wien, 2000). Ein Projekt von Toni Kleinlercher zur Auflösung über die Gleichheit in der Leere.

Decodierung:Recodierung. Ein Lesebuch. Hg.: Toni Kleinlercher. Mit Beitraegen von Alien Productions, Friedrich W. Block, Paul Divjak, Oswald Egger, Thomas Feuerstein, Heinz v. Foerster, Clemens Gadenstätter, Petra Ganglbauer, Hartmut Geerken, Hermann J. Hendrich, Katharina Hinsberg, Felix Philipp Ingold, Ilse Kilic/Fritz Widhalm, Toni Kleinlercher, Ralf B. Korte, Richard Kriesche, Michael Lentz, Peter Mahr, Alexander Mehlmann, Oskar Pastior, Ronald Pohl, Werner Schandor, Valeri Scherstjanoi, Siegfried J. Schmidt, Ulrich Schlotmann, Lisa Spalt, Dieter Sperl, Robert Stähr, Christian Steinbacher, Ulf Stolterfoht, Liesl Ujvary.

Triton Verlag 2000
256 Seiten mit s/w-Abbildungen, 24 x 17 cm, Hardcover
ISBN 3-85486-066-8


spätlese

in: Decodierung : Recodierung

In: Decodierung: Recodierung[Hrsg. T. Kleinlercher], Triton, Wien [2000]

Bei spätlese handelt es sich um einen Hauptwörterzug. Konzeptiv wurden die Substantiva aus Josef Weinheber. Gedichte, Bd. 79,9 (hgg. vom Oberkommando der Wehrmacht/AWA/Abtlg. Inland in Verbindung mit dem Kriegsbetreuungsdienst Baldur von Schirach, Verlag Wiener Brevier 1943) durch das im Österreichischen Schulwörterbuch (35. A, ÖBV, Wien 1979) nachfolgende Substantiv ersetzt. — mehr —


nonstop sprechanlage

(jump cut revival mix)

[25.3. - 3.4.1995] willst du nicht mit mir mitkommen? da geht es um das böse dieser mann heißt bolz ich bin nur mehr bis ungefähr sieben da ich muß dir für heute absagen das sind mörder-texte zum teil. ich brauche da sicher länger viel glück heute, baba hallo, hier spricht barbara aus spanien. vielleicht kannst du mir einen kurzen rückruf geben, ich ruf´ dich dann zurück. – so eine schöne stimme mir ist es ja wurscht falls du noch heimkommst vorher, könntest du vielleicht irgendeine pfanne mitnehmen [2.5. - 18.5.1995] hallo, hier spricht die susi vom matterhorn schönen dank für das bild guten morgen, danke für deinen brief bis demnächst, irgendwann sei nicht böse, daß ich dir das bücherl noch nicht geschickt habe, aber mir ist aufgefallen: ich hab´ deine adresse doch nicht wir haben freitag fünfzehn uhr, tschüß, baba, ciao hast du gestern auch gelbe gummistiefel gewonnen. oder: wo warst du? um sechs uhr nicht, um fünf uhr nicht eine nachricht an dich, falls du noch hier wohnst. – ich brauche einen schauspieler – wieder einmal – für einen film von mir, und ich denke du bist die richtige person dafür ich wäre gern mit dir ins bad gegangen wenn dem so ist, daß du noch einen zettel hast, den du mir geben wolltest, solltest, dann wär´s vielleicht schön, wenn du bei mir vorbeikommst ich bin heute abend zu hause — mehr —