Letztes Jahr in Jerusalem

Duftinstallation, Jüdisches Museum Hohenems

Jerusalem - Mahane Jehuda

Jerusalem – Mahane Jehuda Market

Smellscape / scent installation, 2015
Garden of the Jewish Museum, Hohenems
(In cooperation with the On-Site Art Festival)

With his smellscape Paul Divjak is stepping into an olfactory dialogue with the current exhibition at the Jewish Museum: „A Streetcar Named Desired“, which takes the visitors on a reflective journey through Jerusalem by following the route of tram number 1, crossing and connecting the various „Jerusalems“.
In „L´année dernière à Jersualem“ the artist is describing a stroll through the city of Jerusalem. Subjective memories concerning the sense of smell enfold a assiciative and symbolic bouquet of the Holy city, center of three religions. Such evoking the aura of the very place of different cultures.

Letztes Jahr in Jerusalem (L’année dernière à Jérusalem)

Duftinstallation / Smellscape im Garten des Jüdischen Museums Hohenems
Im Rahmen des Kunstfestivals on site hohenems: bock auf kunst,
Eröffnung: 17.7.2015, 18.00 Uhr

Mit der Duftinstallation tritt der Künstler Paul Divjak in olfaktorischen Dialog mit der aktuellen Ausstellung des Jüdischen Museums, Endstation Sehnsucht. Eine Reise durch Yerushalayim–Jerusalem–Al Quds.

Gerade noch lagen die frischen Etrog-Früchte am Mahane Yehuda Markt in Jerusalem, schon zieht das zarte, zitronige Aroma des Nahen und Mittleren Ostens durch den Garten des Museums. Es mischt sich mit unterschiedlichsten Geruchseindrücken aus verschiedenen Ecken der Stadt, mit von der Sonne erhitztem Stein und Gewürznoten wie Koriander, Kreuzkümmel und Kardamom sowie einem Hauch von Weihrauch, Haschisch und Pinien.

In Letztes Jahr in Jerusalem erzählt der Künstler von einem Spaziergang durch Jerusalem. Was im Rahmen dieser Duftinstallation riechbar wird, sind subjektive Geruchserinnerungen an die Heilige Stadt – die Stadt der drei Weltreligionen; ein ebenso assoziatives wie symbolisches Bouquet, geprägt von der Aura des Ortes und den unterschiedlichen Kulturen.

Jüdisches Museum Hohenems



Shake Your Molecules

Dancefloor aroma installation

“Ein gut riechender Club – magic!”

TOHUWABOHU //
Location: Prime Club, Vienna

B.visible live | Felix the Houserat | Roman Rauch | Nick Hanzo // 05.01.2018

7 Citizens x WillFling x Kido Soon | Roman Rauch (Life is for Living / Manifest) | Nick Hanzo (Happening) | Frisör Pop UP by SaLon NINA SAN // 02.02.2018

Dancefloor aroma energizing_by Paul Divjak (Saint Charles Vienna, Berlin)

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Memories Of Water

MoE - Museum Of Emptiness, St.Gallen

Memories of Water

©Michel Canonica

“Memories Of Water”, Molekül-Installation

„Heute besteht kaum Zweifel daran, dass die intuitive Vorstellung vom leeren Raum als statischem, ereignislosem Schauplatz vollkommen falsch ist. Infolge der Quantenschärfe ist der leere Raum ein Tummelplatz turbulenter Quantenaktivitäten.“
Brian Greene (Der Stoff aus dem der Kosmos ist)

Es gibt Stimmen, die sagen, Wasser könne verschiedene Strukturen annehmen, es würde auf Umgebungseinflüsse und gar Emotionen reagieren, es hätte ein Gedächtnis und könne Information speichern. Andere wiederum sind davon überzeugt, bei Wasser handle es sich einfach um eine chemische Verbindung, die eine Formel habe: H20 … — mehr —


Change Was Our Only Chance

by Time´s up

Installation view "Change Was Our Only Chance" by Time´s Up

Setup: “Change Was Our Only Chance” by Time´s Up

For this project by the artists´collective Time´s Up Paul Divjak was invited to develop an olfactory scenographic approach and create an experimental, dystopian scentscape. The result was an irritating bouquet of a futuristic harbor breeze, defined by muddy waters, wet wooden notes, and sweet rotten Asian flowers. A subtile but smelly trip to the year 2047. [Phase 1 of an experiment / collaborative work in progress]

 AIL – Angewandte Innovation Lab – Franz-Josefs-Kai 3 1010 Wien, Vienna
 02.09.2019 - 27.09.2019

In these times of fundamental change, this mix of installation and process wants to make you “want for the future”. The future perspective into the present makes it clear that the future for us (humans) will only be experienced if we introduce changes today.

An possible future is sensually experienced through a physical narrative, a form of immersive environment, explored in the enveloping spatial arrangement, in the here and now, in a curious and playful process.

Possible futures fuel passion to boldly explore and popularize the complexity of our time. Possible futures are demystified and stripped of anxiety. Uncertain future scenarios are no longer terrifying, because in that future we see that people in the past had understood: “Change our our only chance.”

We look forward to working with the lecturers, researchers and students of the University of Applied Arts Vienna and the Applied Innovation Laboratory AIL in this project of exhibition and discussion, workshop and exploration.

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Der Klang des Duftes

Duftzeremonie

Ifeo - Institut für experimentelle Olfaktorik: "Der Klang des Duftes"

“Der Klang des Duftes” / Ife0 Foto: Jeanette Müller

Anläßlich von Japan-NOW! unter der Schirmherrschaft der Japanischen Botschaft ist das IfeO – Institut für experimentelle Olfaktorik zu Gast bei Habari – Design Store, 1060 Wien, 15.11.2019, 18.30 Uhr

Der Kulturwissenschafter und Duftkünstler Paul Divjak und der Apotheker Alexander Ehrmann beschäftigen sich im Rahmen des von ihnen gegründeten Instituts für experimentelle Olfaktorik (IfeO) grenzüberschreitend mit dem Thema Geruch. Mit ihren sinnlichen Duftreisen laden die beiden als OMCs (Olfactory Masters of Ceremony) unter Bezugnahme auf die traditionelle japanische Kōdō-Zeremonie zum Innehalten, zum bewußten Wahrnehmen und zur synästhetischen Erfahrung von erlesenen Duftessenzen, getrockneten Kräutern und Räucherwerk ein.
Welche Assoziationen läßt thailändischer Pandan auf niederösterreichischen Himbeerblättern entstehen? Wie schmeckt der Unterschied zwischen Weihrauchharz aus dem Oman und dem aus Somaliland? Und womöglich hören wir sie ja tatsächlich, die japanische Minze auf mallorquinischem Salbei, nachdem wir erst einmal die deutsche Marihuanablüte auf burgenländischen Brennnesseln gerochen haben?

Alles riecht auf seine Weise. Die Welt duftet und sie stinkt.  - Und jedes Atmen ist mögliches riechen.