Der Klang des Duftes

Duftzeremonie

Ifeo - Institut für experimentelle Olfaktorik: "Der Klang des Duftes"

“Der Klang des Duftes” / Ife0 Foto: Jeanette Müller

Anläßlich von Japan-NOW! unter der Schirmherrschaft der Japanischen Botschaft ist das IfeO – Institut für experimentelle Olfaktorik zu Gast bei Habari – Design Store, 1060 Wien, 15.11.2019, 18.30 Uhr

Der Kulturwissenschafter und Duftkünstler Paul Divjak und der Apotheker Alexander Ehrmann beschäftigen sich im Rahmen des von ihnen gegründeten Instituts für experimentelle Olfaktorik (IfeO) grenzüberschreitend mit dem Thema Geruch. Mit ihren sinnlichen Duftreisen laden die beiden als OMCs (Olfactory Masters of Ceremony) unter Bezugnahme auf die traditionelle japanische Kōdō-Zeremonie zum Innehalten, zum bewußten Wahrnehmen und zur synästhetischen Erfahrung von erlesenen Duftessenzen, getrockneten Kräutern und Räucherwerk ein.
Welche Assoziationen läßt thailändischer Pandan auf niederösterreichischen Himbeerblättern entstehen? Wie schmeckt der Unterschied zwischen Weihrauchharz aus dem Oman und dem aus Somaliland? Und womöglich hören wir sie ja tatsächlich, die japanische Minze auf mallorquinischem Salbei, nachdem wir erst einmal die deutsche Marihuanablüte auf burgenländischen Brennnesseln gerochen haben?

Alles riecht auf seine Weise. Die Welt duftet und sie stinkt.  - Und jedes Atmen ist mögliches riechen.

 

 



Trust Room

by Jeanette Müller – Muscat, Oman (SoL Global Forum)

Trust Room

©Jeanette Müller

For this project at the intersection of applied sociopolitical utopia and conceptual art I developed an all natural scent diffused in a huge tent, placed in front of the Hilton, Muscat.

The aim was to create an overall feel good-atmosphere, which effects calmness, strength and clarity and helps the international participants to get into a grounded and confident mood before heading to their presentations, conference panels and discussions.

Jeanette Müller / Trust Room


Grün / Grün / Grün

Smellscape / Duftinstallation – Salotto, Vienna

Salotto Vienna

Der Künstler Paul Divjak hat den zarten Duft eines blühenden Orangenhains durch die New Yorker Neue Galerie wehen lassen. Er hat internationale Museen in mittelalterlich stinkende Kloaken verwandelt und zuletzt auf Einladung der Wiener Achse den Pratersauna Art Space zu einem synthetischen Erdbeerland gemacht.

Exklusiv für den Salotto Vienna destillierte und komponierte Divjak nun ein olfaktorisches Naturlandschaftsbild und holt Wald und Wiese, Hochnebel und Moos nach Aspern Seestadt. — mehr —


Diffusing Molecules #2

Scent Design for the Museum of Natural History

Scent design for the travelling exhibition KINGDOM OF SALT / DAS WEISSE GOLD DER KELTEN [Clients: Museum of Natural History, Vienna / Museumspartner, Innsbruck]

Focusing on the newest interdisciplinary research, the exhibition shows the town of Hallstatt, located in the Austrian Alps, as a “cradle of Europe’s industrialisation”: a progression of settlement and mining over 7000 years.

Visitors can explore the displays in the shape of huge „salt blocks“, i.e atmospheric rooms, which provide ambient sounds, video projections, multimedia shows, computer animations – and historical on location-smellscapes.

For this show I´m providing –  in cooperation with German scent specialist Elke Kies from MagicBox – the Museum of Natural History (Vienna) with expertise, conceptual development and the exclusive creation of unique olfactory experiences: from the neolithic age up to 350 BC, from „untouched nature“ to the smell of „the global village“.

MARQ – Alicante/Spain [14.06.2013 - 31.01.2014]
WESTFÄLISCHES LANDESMUSEUM – Herne/Germany [23.08.2014 - 25.01.2015]
Staatliches Museum für Archäologie Sachsen [03.07.2015 - 03.01.2016]


Memories Of Water

MoE - Museum Of Emptiness, St.Gallen

Memories of Water

©Michel Canonica

“Memories Of Water”, Molekül-Installation

„Heute besteht kaum Zweifel daran, dass die intuitive Vorstellung vom leeren Raum als statischem, ereignislosem Schauplatz vollkommen falsch ist. Infolge der Quantenschärfe ist der leere Raum ein Tummelplatz turbulenter Quantenaktivitäten.“
Brian Greene (Der Stoff aus dem der Kosmos ist)

Es gibt Stimmen, die sagen, Wasser könne verschiedene Strukturen annehmen, es würde auf Umgebungseinflüsse und gar Emotionen reagieren, es hätte ein Gedächtnis und könne Information speichern. Andere wiederum sind davon überzeugt, bei Wasser handle es sich einfach um eine chemische Verbindung, die eine Formel habe: H20 … — mehr —