Memories Of Water

MoE - Museum Of Emptiness, St.Gallen

Memories of Water

©Michel Canonica

“Memories Of Water”, Molekül-Installation

„Heute besteht kaum Zweifel daran, dass die intuitive Vorstellung vom leeren Raum als statischem, ereignislosem Schauplatz vollkommen falsch ist. Infolge der Quantenschärfe ist der leere Raum ein Tummelplatz turbulenter Quantenaktivitäten.“
Brian Greene (Der Stoff aus dem der Kosmos ist)

Es gibt Stimmen, die sagen, Wasser könne verschiedene Strukturen annehmen, es würde auf Umgebungseinflüsse und gar Emotionen reagieren, es hätte ein Gedächtnis und könne Information speichern. Andere wiederum sind davon überzeugt, bei Wasser handle es sich einfach um eine chemische Verbindung, die eine Formel habe: H20 …

Für „Memories of Water“ hat Divjak Wasser aus dem Bodensee entnommen – Wasser, in dem auch jenes der Steinach enthalten ist – und es zurück nach St.Gallen gebracht. Dieser Weg führt geografisch wie zeitlich zum hier angelegten Klostergarten des frühen 9. Jahrhunderts zurück. Der Künstler entnimmt zudem, den damals angebauten 73 Kräutern und Heilpflanzen, drei Essenzen. Um die olfaktorische Idee eines verlorenen Paradiesgartens angereichert, werden die gesammelten Moleküle nun mittels spezieller Gerätschaft verwirbelt und im leeren Ausstellungsraum freigesetzt. Spuren aus Iris, Laurus und Ysop schwingen in „dieser geheimnisvollen Leere, die wir Raum nennen“ (Peter Zumthor) und weihen das MoE symbolisch ein.

Eröffnung: 10.9, 19.00 Uhr. Museum of Emptiness | Oberer Graben Haldenstrasse 5 | 90000 St. Gallen | www.museumoe.com



Der Klang des Duftes

Duftzeremonie

Ifeo - Institut für experimentelle Olfaktorik: "Der Klang des Duftes"

“Der Klang des Duftes” / Ife0 Foto: Jeanette Müller

Anläßlich von Japan-NOW! unter der Schirmherrschaft der Japanischen Botschaft ist das IfeO – Institut für experimentelle Olfaktorik zu Gast bei Habari – Design Store, 1060 Wien, 15.11.2019, 18.30 Uhr

Der Kulturwissenschafter und Duftkünstler Paul Divjak und der Apotheker Alexander Ehrmann beschäftigen sich im Rahmen des von ihnen gegründeten Instituts für experimentelle Olfaktorik (IfeO) grenzüberschreitend mit dem Thema Geruch. Mit ihren sinnlichen Duftreisen laden die beiden als OMCs (Olfactory Masters of Ceremony) unter Bezugnahme auf die traditionelle japanische Kōdō-Zeremonie zum Innehalten, zum bewußten Wahrnehmen und zur synästhetischen Erfahrung von erlesenen Duftessenzen, getrockneten Kräutern und Räucherwerk ein.
Welche Assoziationen läßt thailändischer Pandan auf niederösterreichischen Himbeerblättern entstehen? Wie schmeckt der Unterschied zwischen Weihrauchharz aus dem Oman und dem aus Somaliland? Und womöglich hören wir sie ja tatsächlich, die japanische Minze auf mallorquinischem Salbei, nachdem wir erst einmal die deutsche Marihuanablüte auf burgenländischen Brennnesseln gerochen haben?

Alles riecht auf seine Weise. Die Welt duftet und sie stinkt.  - Und jedes Atmen ist mögliches riechen.

 

 


Der Geruch des Mondes

Duftinstallation; NHM, Vienna

Moon„Der Geruch des Mondes“@„Der Mond. Sehnsucht, Kunst und Wissenschaft“
“The smell of the moon” @”Our Moon. Longing, Art and Science”

Naturhistorisches Museum Wien, 30.10.2019-1.6.2020

Idee und Duftkonzeption / Idea and scent-conception: Dr. Paul Divjak
Technische Umsetzung / Technical support : Elke Kies / Magic Box

“Durch professionelle Geruchsentwickler wurde nach Angaben der Apollo-Astronauten der „Geruch“ des Mondes eigens für das NHM Wien nachgebaut.” (APA)

“Dafür steigt man auf die Waage, wo man das eigene Gewicht ablesen kann. Ein kleiner Schritt für die Menschheit. Ein großer Schreck, drückt man auf den Knopf: So riecht es also auf dem Mond! (Nach verbranntem Schießpulver.)“ (Die Presse)

Der Mond, nächster Nachbar und steter Begleiter der Erde, ist nicht nur ein hochinteressanter kosmischer Körper mit bewegter Vergangenheit, sondern hat auch eine enorme Anziehungskraft auf Romantiker, Schriftsteller und Künstler. Das Naturhistorische Museum Wien nimmt das 50. Jubiläumsjahr der ersten bemannten Mondlandung zum Anlass, den Mond im Rahmen einer umfangreichen Sonderausstellung aus verschiedensten Perspektiven zu betrachten. — mehr —


Du stinkst gut

Geruchsanalyse @rienna#2

Geruchsanalyse: Paul Divjak & Alexander Ehrmann

Geruchsanalyse: IfeO @rienna, Vienna

15.11.2018 // rienna#2 – contemporary design shop a-1050 wien

Der Duftexperte Paul Divjak energetisiert das rienna #2 mit einer Point-of-Sale-Duftinstallation seiner Komposition „Soul Splash”, liest vitalisiert aus seinem Buch „Der Geruch der Welt“ (Edition Atelier) und analysiert mit dem Apotheker Alexander Ehrmann deinen ganz persönlichen Geruchstyp. (Persönliche Körpergeruchszertifikate werden ausgestellt.)

Da es sich bei der performativen Geruchsbildbestimmung des von Dr. Divjak und Mag. Ehrmann gegründeten IFeO (Institut für Experimentelle Olfaktorik) um einen sensiblen und sehr intimen Prozess handelt, wird darauf hingewiesen, dass für die Teilnahme an der Analyse die Unterzeichnung d/einer persönlichen Einverständniserklärung erforderlich ist.


Letztes Jahr in Jerusalem

Duftinstallation, Jüdisches Museum Hohenems

Jerusalem - Mahane Jehuda

Jerusalem – Mahane Jehuda Market

Smellscape / scent installation, 2015
Garden of the Jewish Museum, Hohenems
(In cooperation with the On-Site Art Festival)

With his smellscape Paul Divjak is stepping into an olfactory dialogue with the current exhibition at the Jewish Museum: „A Streetcar Named Desired“, which takes the visitors on a reflective journey through Jerusalem by following the route of tram number 1, crossing and connecting the various „Jerusalems“.
In „L´année dernière à Jersualem“ the artist is describing a stroll through the city of Jerusalem. Subjective memories concerning the sense of smell enfold a assiciative and symbolic bouquet of the Holy city, center of three religions. Such evoking the aura of the very place of different cultures.
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