Stimme im Kopf

Rosakaro

Es ist nie genug. Rosakaro thematisieren in ihrer neuen Single „Stimme im Kopf“ die Erfahrung mit innerer Kritik

Mit eingängigen Gitarrenakkorden und sanft verschleppten Beats taucht „Stimme im Kopf“ kopfüber in die Erfahrung des Selbstzweifels ein. Der Song setzt sich mit dem unerbittlichen inneren Kritiker auseinander – jener hartnäckigen Stimme, die Ängste, Vergleiche und Befürchtungen einflüstert.

„Wir leben in einer Zeit, in der wir uns ständig mit anderen vergleichen. Immer ist das, was wir tun zu wenig“, sagen Rosakaro. „Zwischen dem Lärm der Außenwelt und dem strengen Kritiker in unserem eigenen Kopf verliert man leicht den Bezug zu sich selbst. Es geht darum, diese Stimme bewusst wahrzunehmen, und zu erkennen, dass man nicht alles glauben darf, was sie einem einflüstert. The point is: Wir sind als Menschen alle miteinander verbunden. Und wer kennt ihn nicht, diesen Brain Noise …“

“Stimme im Kopf” ist im September 2026 – inklusive Remixes von Surprise-Guests / Secret Acts – in limitierter Sammlerauflage von 50 Stück als personalisierte Audiokassette (a Rosakaro Records Release) erschienen. – Status: Vergriffen.

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Keine PR, keine Konzerte, null Bühneneitelkeit: Rosakaro, 2023 in Wien als radikales Gegenmodell zum Aufmerksamkeitskapitalismus gegründet, kultiviert die Kunst des Verschwindens. Dieses Kollektiv verweigert den Markt und feiert das Privileg der Unsichtbarkeit. Releases gibt es vor allem und exklusiv auf jener veralteten Technologie, die Kulturgeschichte geschrieben hat und den digitalen Overload gnadenlos ausbremst: der Audiokassette. Statt seelenlosem Streaming-Futter liefern Rosakaro haptische Sammlerstücke in limitierten Auflagen für die ultimative Nische. Musikalisch entzieht sich das Kollektiv jeder Berechenbarkeit: Sie verweben gekonnt die Banalität des Alltags mit Pop-Referenzen, lassen Genres kollidieren und verhandeln die subversive Lust am Spiel zwischen Joie de vivre und Weltschmerz.

Listen & Download: Bandlab – Rosakaro – Stimme im Kopf



Paul Divjak – Collected Releases

Divjak @KonkordIt’s simply unbelievable, that already 20 years passed since my first release “so fine” (7″) on sue.mi (Berlin/Prague). In the very same year, 2002, Hans Platzgumer, with whom I had the chance to collaborate on my first EP, mentioned Konkord Records, a young team of audiophile enthusiast from Vienna. I got in contact with Wolfgang Reitter and the boys (back then they really were young) from “the friendly record label” from Vienna, and learnt to appreciate their vast pop historical knowledge and musical expertise. To cut a long story short: We released the EP “A Glimmer of Hope” together in 2005. And ever since Konkord turned out to be the very trusted homebase for my musical concepts and releases. – I’m already pretty much looking forward to celebrating a “Best Of” at the occasion of our 20-years anniversary. Here’s to you, Konkorditos!***

Feel free to sneak into the back catalogue! – Info & free listening @Konkord


Science Fiction Pocket Museum

Beauty Survives


Science Fiction Pocket Museum - CD Cover

Im 20. Jahrhundert hat sich der Benjamin´sche Flaneur sukzessive virtuellen Raumerfahrungen zugewandt. Die Welt ist schon lange nicht mehr genug: das Begehren ist universal geworden. Den Weltraumphantasien und (B-)Movie-Projektionen widmet Paul Divjak nun eine eigene klangfreudige Audiotour d´Horizon, eklektizistisch und desire driven.

Im Rahmen von Divjaks kosmischen Soundscapes werden Motive aus dem Tiefenspeicher des medialen Gedächtnisses geholt, neu interpretiert und als Objekte, versehen mit Titeln wie: „dream/transmitter“, „suture/awake“, „weak/planet“ oder „mute/meteor“ dem Science Fiction Pocket Museum einverleibt.

Die Musik setzt ein, die Schwerkraft aus. Wir heben ab. Es biept, es zirpt, es dröhnt: poetische Soundminiaturen öffnen Klangräume und erzählen von möglichen Welten und der Begegnung mit fremden Wesen. Und hinter freischwebenden Planeten wächst der Orbit in unendliche Weiten.

„Nach “Glimmer Of Hope”, “Rauschgold”, “Aural Siesta ” und “Money” präsentiert Paul Divjak wieder eines seiner feinen elektronischen Konzept-Minialben. Das Thema diesmal: das Space Age, das Rocket Age, die Zeit der obskuren SciFi-Trashfilme und die Faszination für fremde Planeten und entfernte Welten. Was Paul Divjak – gemeinsam mit Mix- and Master-Mastermind Hans Platzgumer - hier produziert hat, klingt wie der lang verschollene Soundtrack eines abgefahrenen Late-Night-B-Movies aus den 50er Jahren. Es knarzt und piepst und rauscht aus den verstaubtesten Ecken des Universums. Kosmische Hintergrund-Drones – “Beauty survives”, wie Captain James T. Kirk völlig richtig zitiert wird!“
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Money – EP

Money macht happy

Money EP - CD Cover

Photography: Michael Dürr / Design: flirtingdisaster

Was liegt in Zeiten wie diesen näher, als ein wenig Geld in Umlauf zu bringen? – Dies hat sich auch der Autor, Musiker und Konzeptkünstler Paul Divjak gedacht. Konkret hat sich die Kohle auf Vinyl materialisiert: attraktiv kommt sie als 180 Gramm schwere, krisensichere Club Edition daher. Mit Erdem Tunakan, Tapiresque, Hans Platzgumer, de:con, B.Fleischmann und I-Wolf – der als up-trend Produzent auch für den effektiven Money-Flow verantwortlich zeichnet – hat sich der Künstler für Money jede Menge Freunde aus der österreichischen Electronica- und Clubmusikszene an Bord dieses sexy Joint Ventures geholt. Fürs erfolgsoptimierte Mastering hat niemand geringerer als der Top-Soundmanager Patrick Pulsinger gesorgt. — mehr —


So fine / As if

7"

Cover art: Manuela Mitterhuber

The Western world has a brief history of ecstasy. Affected through and through by a belief system that triggered off the industrial revolution, achievement and pleasure were perceived as opposite poles of time spent. Work meant the construction of order. Pleasure meant indulgence in disarray. Formulated in more precise terms by Calvinism, such assumptions opened the world for the industrial revolution and the almost religious accumulation of wealth an property.

Also at the dawn of the revolution of the cultural industry, the same paradigms can be found. Freeing Rock´n´Roll from the indulgent disarray of darker and more intimate urges, over-achievers such as the Beatles would turn music into work. Manufacturing order in any possible aspect, intuition was replaced by multi-track recording and improvisation became theory. — mehr —