Science Fiction Pocket Museum

Beauty Survives


Science Fiction Pocket Museum - CD Cover

Im 20. Jahrhundert hat sich der Benjamin´sche Flaneur sukzessive virtuellen Raumerfahrungen zugewandt. Die Welt ist schon lange nicht mehr genug: das Begehren ist universal geworden. Den Weltraumphantasien und (B-)Movie-Projektionen widmet Paul Divjak nun eine eigene klangfreudige Audiotour d´Horizon, eklektizistisch und desire driven.

Im Rahmen von Divjaks kosmischen Soundscapes werden Motive aus dem Tiefenspeicher des medialen Gedächtnisses geholt, neu interpretiert und als Objekte, versehen mit Titeln wie: „dream/transmitter“, „suture/awake“, „weak/planet“ oder „mute/meteor“ dem Science Fiction Pocket Museum einverleibt.

Die Musik setzt ein, die Schwerkraft aus. Wir heben ab. Es biept, es zirpt, es dröhnt: poetische Soundminiaturen öffnen Klangräume und erzählen von möglichen Welten und der Begegnung mit fremden Wesen. Und hinter freischwebenden Planeten wächst der Orbit in unendliche Weiten.

„Nach “Glimmer Of Hope”, “Rauschgold”, “Aural Siesta ” und “Money” präsentiert Paul Divjak wieder eines seiner feinen elektronischen Konzept-Minialben. Das Thema diesmal: das Space Age, das Rocket Age, die Zeit der obskuren SciFi-Trashfilme und die Faszination für fremde Planeten und entfernte Welten. Was Paul Divjak – gemeinsam mit Mix- and Master-Mastermind Hans Platzgumer - hier produziert hat, klingt wie der lang verschollene Soundtrack eines abgefahrenen Late-Night-B-Movies aus den 50er Jahren. Es knarzt und piepst und rauscht aus den verstaubtesten Ecken des Universums. Kosmische Hintergrund-Drones – “Beauty survives”, wie Captain James T. Kirk völlig richtig zitiert wird!“

“Es gibt so Tage, die sind Weltraum. Die müssen wie Weltraum klingen. Und wenn man nicht gerade echte Weltraummusik zur Hand hat (die gibt es wirklich!), dann kann man getrost zu dieser Aufnahme hier greifen, die kommt nämlich ganz gut hin. Das ist gar nicht langweilig, das klingt nach Gott im Himmel, einem schwarzen Himmel ohne Firmament, ohne Anfang und Ende. Es klingt einfach. Und es ward gut.”
(Vice Magazine, Vol 6 /No 5, 2012)

beaster/bip
sun/spot

Konkord (Original Release, 2016)
Spotify (The Guided Tour, 2020)



Aural Siesta

Like a stroll through a Japanese garden


Eine sonore Insel der Ruhe und Kontemplation fernab der schalen Ästhetik der boomenden Wellness- und Esoterikmusikproduktionen. Eine Mittagspause für Ohr und Hirn, Körper und Geist: eine akustische Impfvorsorge gegen die Ruhelosigkeit des Alltags. Mit seiner bewussten Langsamkeit und seiner unaufdringlichen Vielfarbigkeit strahlt Aural Siesta die Ruhe und Schönheit eines japanischen Gartens aus. Und wie ein solcher lässt sich dieses klangökologisch nachhaltige Ambient-Album auch aus verschiedensten Perspektiven entdecken. Auf immer neuen Wegen: Erholung für die Sinne, Transzendenz für den Augenblick. — mehr —


St. Moritz – EP

Weit weg. Und glücklich

Prickelndes Champagner-Klima, wohltuende Höhensonne und ein kühler Drink am kristallklaren Pool. Paul Divjaks jüngstes Œuvre lädt zu einer kurzen Zwischenlandung ins mythenumrankte St. Moritz ein. Entstanden im legendären Palace Hotel, “Rangierbahnhof und Operationsbasis der High Society” (© Der Tagesspiegel), serviert Divjak Elektronikhäppchen vom Feinsten – und das nicht nur für Industrielle, Erben, Neureiche und Steuerflüchtige. – Eccolo! Hier kommt der Melonen-Juice! Wir schließen die Augen, und genießen den Sound, der uns mit sich trägt und von ganz oben erzählt. Im Handumdrehen sind wir weit weg. Und glücklich.

Visit St. Moritz together with Paul Divjak. Fine pieces of electronica served fresh and on ice (… and not only for billionaires). His sounds take you far away and pretty soon you are high on happiness.
— mehr —


A GLIMMER OF HOPE

Die Zukunft ist jetzt!

A Glimmer of Hope - CD Cover

Elektronische Soundscapes, die in homöopathischer Dosis pulsieren. Ein Hoffnungschimmer, ein zartes Glimmern. Wiederholung und Differenz. Patterns und Plug Ins. Das, was akustisch Form annimmt, ist Musik vom Feinsten. Und klingt so als ob; Future Experimental Pop. Paul Divjak hat mit dem Produzenten Hans Platzgumer an seiner Seite das Schöne an der Elektronik auf den Punkt gebracht… Die Zukunft ist jetzt!

A.G.O.H
Avec J.

LABEL: Konkord – Listen/Download for free


Rosakaro – In ästhetischer Distanz

Single

Rosakaro_In ästhetischer Distanz, Single

Cover: Studio MUELLER-DIVJAK/Rosakaro Records

ROSAKARO – „IN ÄSTHETISCHER DISTANZ”

„Wir wollten dieses Gefühl einfangen, wenn man all die Überflutung durch alltägliche Eindrücke und Informationen, die auf einen einströmen, filtern, die Welt auf Distanz halten muss, um sie ertragbar zu machen und wieder Schönheit entstehen zu lassen.” (Rosakaro)

ROSAKARO ist ein Künstler*innenkollektiv, das 2024 im Umfeld der Universität für Angewandte Kunst Wien entstanden ist und im mobilen Algopop Lab (Wien / Berlin) an neuen Songs tüftelt. Wiederkehrende Themen sind: Mensch, Maschine und Peripherie, Identitäten und Lebensformen im Wandel und mögliche Existenzen im KI-Zeitalter. Rosakaro verbinden elektronische Musik, Lo-fi Beats und Sound-Experimente mit generativer KI mit von DADA, der Wiener Gruppe und Hamburger Schule inspirierten Lyrics.

Die Single „In ästhetischer Distanz“, produziert vom Wiener Künstler & Produzenten Paul Divjak, verbindet Retro-Synth-Wave-Texturen mit Drumcomputer-Beats und sphärisch entrücktem Gesang und schafft so einen Sound, der träumerisch und strahlend eine Welt beschwört, in der Beobachtung und Teilhabe auf poetische Weise miteinander verschmelzen.

Label: RR – Rosakaro Records
Distribution: recordJet

Erhältlich auf allen Online-Plattformen //
Available on all music streaming services and platforms

„In ästhetischer Distanz“ auf Spotify
“In ästhetischer Distanz” auf Youtube