Von der Sehnsucht nach gelebter Nähe. Das Wiener Kollektiv Rosakaro veröffentlicht den Weihnachtssong „Leise“
In einer Zeit, die von permanentem digitalem Overload, KI, globalen Krisen und dem Druck zur ständigen Selbstoptimierung geprägt ist, markiert die so genannte “stille Zeit” den Höhepunkt der Erschöpfung am Ende eines durchgetakteten Jahres. Hier setzt „Leise“ an. Text und Musik erzählen von Einsamkeit, Heimweh und dem Wunsch nach ehrlicher, physischer Nähe:
„Hast Du meine Messages bekommen? / Ich lade Dich ein. / (Niemand ist gern ganz allein.)“
Rosakaro blicken in dem Lied auf ein anstrengendes Jahr zurück und beschreiben stimmungsvoll eine Beziehung, die sich im Alltagsstress verloren hat. „Leise“ ist kein klassischer Weihnachtssong, vielmehr ein emotionales Innehalten, vor dem Hintergrund einer Welt, in der zunehmend Ungewissheit, Unsicherheit und radikale Beschleunigung das Leben prägen.
Über Rosakaro: Rosakaro ist ein Künstler:Innenkollektiv aus Wien, das sich jenseits gängiger Genregrenzen in den Nischen der Nischen mit den emotionalen und gesellschaftlichen Bruchstellen der Gegenwart auseinandersetzt.















