Sciene Fiction Pocket Museum – The Guided Tour

Science Fiction Pocket Museum - CD Cover

Wir betreten das Museum. Die Musik setzt ein, die Schwerkraft aus. Wir heben ab. Es biept, es zirpt, es dröhnt: poetische Soundminiaturen öffnen Ambient-Klangräume und erzählen von möglichen Welten und der Begegnung mit fremden Wesen. Und hinter freischwebenden Planeten wächst der Orbit in unendliche Weiten. – Captain Kirk hat recht: „Beauty Survives“.

We are entering the museum. The music starts, and gravity stops. We are free floating. It beeps, it chirps, it drones: poetic sound miniatures open up ambient sound spaces, telling of possible worlds and encounters with alien beings. Behind free-floating planets, the orbit grows into the infinite. – Captain Kirk was right: “Beauty Survives”.

>Hall One: Adventures In Space 05:31
>Hall Two: First Contact Gone Wrong 04:57
>Hall Three: A Planet Astray 04:17
>Hall Four: Intergalactic Futures 06:03

Konkord (Original Release, 2016)
Spotify (The Guided Tour, 2020)

A big shout out to Hans Platzgumer for the joint travelling through sound & space!



Rauschgold

Konkord/Rough Trade

Rauschgold - CD CoverEchte Gefühle für eine rastlos verkabelte Welt.

Spätabends, das letzte Bier klingt nach, und das Interesse für Raum und Zeit ist in der Kneipe zurückgeblieben. Die Leistungskurve ist auf den Nullpunkt gesunken, und das ist gut so. Umgeben von Wohlgefühl ist das Subjekt endlich anderswo. Leichten Fußes geht es durch akustische Klangwelten nach Hause, wo wir uns bald unter einer wohltemperierten Decke wieder finden. 
Draußen ist es Nacht, und es ist dunkel. Hinter den Schleiern des Pianos begleitet uns der Rhythmus verschleppter Beats durch die goldene Dämmerung in den Traum. Die letzten Bilder des Tages bespielen die innere Leinwand, die Geräusche ziehen in endlosen Loops durch das Unterbewusstsein. Leicht ist der Schlaf im ersten Licht des Morgens…

„Paul Divjak klopft mit seiner CD „rauschgold“ – entstanden in Zusammenarbeit mit B.Fleischmann – sanft an die Pforten der Wahrnehmung und öffnet melancholische Räume der Kontemplation. Der kreative Allrounder (Literatur, Film, Foto, Musik, Theater, Mode) stellt nach „a glimmer of hope“ (KONKORD 005) ein neues elektronisches Konzeptalbum vor. Wieder beeindruckt Divjaks Fähigkeit, mit minimalem Aufwand dichte, atmosphärische Klangbilder zu schaffen. „rauschgold“ ist abstrakte Ambient Music im besten Sinne. – Assoziativ und traumhaft schön!“

Nachtdunkel
Leichter Schlaf

Label: KONKORD (recordJet)

Rauschgold – Bandcamp
Listen / youtube
Spotify


Rosakaro – In ästhetischer Distanz

Single

Rosakaro_In ästhetischer Distanz, Single

Cover: Studio MUELLER-DIVJAK/Rosakaro Records

ROSAKARO – „IN ÄSTHETISCHER DISTANZ”

„Wir wollten dieses Gefühl einfangen, wenn man all die Überflutung durch alltägliche Eindrücke und Informationen, die auf einen einströmen, filtern, die Welt auf Distanz halten muss, um sie ertragbar zu machen und wieder Schönheit entstehen zu lassen.” (Rosakaro)

ROSAKARO ist ein Künstler*innenkollektiv, das 2024 im Umfeld der Universität für Angewandte Kunst Wien entstanden ist und im mobilen Algopop Lab (Wien / Berlin) an neuen Songs tüftelt. Wiederkehrende Themen sind: Mensch, Maschine und Peripherie, Identitäten und Lebensformen im Wandel und mögliche Existenzen im KI-Zeitalter. Rosakaro verbinden elektronische Musik, Lo-fi Beats und Sound-Experimente mit generativer KI mit von DADA, der Wiener Gruppe und Hamburger Schule inspirierten Lyrics.

Die Single „In ästhetischer Distanz“, produziert vom Wiener Künstler & Produzenten Paul Divjak, verbindet Retro-Synth-Wave-Texturen mit Drumcomputer-Beats und sphärisch entrücktem Gesang und schafft so einen Sound, der träumerisch und strahlend eine Welt beschwört, in der Beobachtung und Teilhabe auf poetische Weise miteinander verschmelzen.

Label: RR – Rosakaro Records
Distribution: recordJet

Erhältlich auf allen Online-Plattformen //
Available on all music streaming services and platforms

„In ästhetischer Distanz“ auf Spotify
“In ästhetischer Distanz” auf Youtube


Science Fiction Pocket Museum

Beauty Survives


Science Fiction Pocket Museum - CD Cover

Im 20. Jahrhundert hat sich der Benjamin´sche Flaneur sukzessive virtuellen Raumerfahrungen zugewandt. Die Welt ist schon lange nicht mehr genug: das Begehren ist universal geworden. Den Weltraumphantasien und (B-)Movie-Projektionen widmet Paul Divjak nun eine eigene klangfreudige Audiotour d´Horizon, eklektizistisch und desire driven.

Im Rahmen von Divjaks kosmischen Soundscapes werden Motive aus dem Tiefenspeicher des medialen Gedächtnisses geholt, neu interpretiert und als Objekte, versehen mit Titeln wie: „dream/transmitter“, „suture/awake“, „weak/planet“ oder „mute/meteor“ dem Science Fiction Pocket Museum einverleibt.

Die Musik setzt ein, die Schwerkraft aus. Wir heben ab. Es biept, es zirpt, es dröhnt: poetische Soundminiaturen öffnen Klangräume und erzählen von möglichen Welten und der Begegnung mit fremden Wesen. Und hinter freischwebenden Planeten wächst der Orbit in unendliche Weiten.

„Nach “Glimmer Of Hope”, “Rauschgold”, “Aural Siesta ” und “Money” präsentiert Paul Divjak wieder eines seiner feinen elektronischen Konzept-Minialben. Das Thema diesmal: das Space Age, das Rocket Age, die Zeit der obskuren SciFi-Trashfilme und die Faszination für fremde Planeten und entfernte Welten. Was Paul Divjak – gemeinsam mit Mix- and Master-Mastermind Hans Platzgumer - hier produziert hat, klingt wie der lang verschollene Soundtrack eines abgefahrenen Late-Night-B-Movies aus den 50er Jahren. Es knarzt und piepst und rauscht aus den verstaubtesten Ecken des Universums. Kosmische Hintergrund-Drones – “Beauty survives”, wie Captain James T. Kirk völlig richtig zitiert wird!“
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