Der Geruch der Welt

Neuerscheinung

Der Geruch der WeltJedes Atmen ist mögliches Riechen.

Unser Geruchsvermögen ist der geheimnisvollste aller Sinne. Es erinnert uns unvermittelt an längst Vergessenes und ist sogar imstande, unsere Stimmung zu lenken, von jäher Abscheu zu sinnlicher Verzauberung. Und doch nehmen wir die vielen Gerüche unseres Alltags meist nur unterbewusst wahr, ohne sie benennen zu können.

Paul Divjak ruft mit seinem Essay Der Geruch der Welt zu einem neuen olfaktorischen Bewusstsein auf und schenkt uns ein raffiniertes Plädoyer zum verfeinerten Gebrauch unserer Nase.

Paul Divjak
Der Geruch der Welt
Essay
gebunden, mit Lesebändchen
ISBN 978-3-903005-16-7
Edition Atelier

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Download Autorenfoto ©Rainer Hosch


Future Presents Lab

Angewandte Innovation Laboratory

Future Presents
Geschenke sind Symbole der Wertschätzung und Verbundenheit. Sie repräsentieren und erzählen von Weltanschauungen und Kulturen. Wir sind auf der Suche nach Gaben, die uns in Zeiten führen, die von Frieden, Respekt, „weltganzen“ Beziehungen, dem Bewusstsein eines vernetzten Miteinanders geprägt sind. Im “Future Presents Lab” werden materielle wie immaterielle Geschenke und Ideen entwickelt und erprobt. Wie können sie aussehen, klingen, riechen?

Außerdem werden Kooperationen zum Thema “NEUE STAATSGESCHENKE” (u.a. mit der Klasse Kartak und StudentInnen der Silpakorn University Bangkok/Nakhon Pathom) vorgestellt. – Was könnten innovative und repräsentative Geschenke der neuen Bundespräsidentschaft sein?
Im Rahmen der Abendveranstaltung “Dinner mit der Zukunft” widmen wir uns gemeinsamen Erzählungen für eine „nächste Gesellschaft“.

Ein Artistic Research-Projekt des Künstlerduos Jeanette Müller und Paul Divjak.
Unterstützt von Presseclub CONCORDIA.

27.9. – 1.10.2016

Angewandte Innovation Laboratory
Die Angewante / Universität für Angewandte Kunst


Memories Of Water

MoE - Museum Of Emptiness, St.Gallen

Memories of Water

©Michel Canonica

“Memories Of Water”, Molekül-Installation

„Heute besteht kaum Zweifel daran, dass die intuitive Vorstellung vom leeren Raum als statischem, ereignislosem Schauplatz vollkommen falsch ist. Infolge der Quantenschärfe ist der leere Raum ein Tummelplatz turbulenter Quantenaktivitäten.“
Brian Greene (Der Stoff aus dem der Kosmos ist)

Es gibt Stimmen, die sagen, Wasser könne verschiedene Strukturen annehmen, es würde auf Umgebungseinflüsse und gar Emotionen reagieren, es hätte ein Gedächtnis und könne Information speichern. Andere wiederum sind davon überzeugt, bei Wasser handle es sich einfach um eine chemische Verbindung, die eine Formel habe: H20.

Für „Memories of Water“ hat Divjak Wasser aus dem Bodensee entnommen – Wasser, in dem auch jenes der Steinach enthalten ist – und es zurück nach St.Gallen gebracht. Dieser Weg führt geografisch wie zeitlich zum hier angelegten Klostergarten des frühen 9. Jahrhunderts zurück. Der Künstler entnimmt zudem, den damals angebauten 73 Kräutern und Heilpflanzen, drei Essenzen. Um die olfaktorische Idee eines verlorenen Paradiesgartens angereichert, werden die gesammelten Moleküle nun mittels spezieller Gerätschaft verwirbelt und im leeren Ausstellungsraum freigesetzt. Spuren aus Iris, Laurus und Ysop schwingen in „dieser geheimnisvollen Leere, die wir Raum nennen“ (Peter Zumthor) und weihen das MoE symbolisch ein.

Eröffnung: 10.9, 19.00 Uhr. Museum of Emptiness | Oberer Graben Haldenstrasse 5 | 90000 St. Gallen | www.museumoe.com


The Transition Show

PSG / H.R.H. Princess Sirinthorn Art Gallery

The Transition Show - Mueller & Divjak

The Transition Show – Von Müller & Divjak

THE TRANSITION SHOW – VON MÜLLER & DIVJAK
PSG / H.R.H. Princess Sirinthorn Art Gallery, Nakhon Pathom, Opening: March 28th 2016

Tomorrows unitary world is in need of transcendence and liberation from a thinking in opposites. (George Czuczka)

The world is full of anxiety and of nihilistic emptiness. It is in spiritual and social crisis. What can we do about it? …

„Materialistic solutions do not work. (…) Separately and together, we may enlarge our conscious connection with the unconscious forces both in us and around us. There may lie the way out of our emptiness“, the US-Professor Ann Belford Ulanov states in the preface to a book called Imprints of the Future by Austrian emigrant George Czuczka.

„Becoming conscious of self means increased consciousness of others: self-interest becomes social concern“, she states. — mehr —