Journey

Sound: Hans Platzgumer | 5:30 min

Journey (Singleframe)

Wie auch in anderen Video-Arbeiten von Paul Divjak [i remember: turntable mix etwa oder le matin] überwindet in journey das Visuelle im Zusammenspiel mit dem Akustischen den Gegensatz zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren [...] [Vraeaeth Oehner]

As in other video works by Paul Divjak [i remember: turntable mix for example, or le matin) in journey the visual in co-operation with the acoustic overcomes the opposition between the visible and the invisible. [...] [Vraeaeth Oehner]



I feel distortion

Sound: Manfred Karrer | 7 min

Das Video beginnt im Schwarz und endet im Weiß. An diesen Stellen gibt es was zu lesen: den Titel bzw. die Credits. Was es dazwischen zu sehen gibt, befindet sich im beständigen Übergang zwischen Schwarz und Weiß. “Lesen ist nicht sehen”, könnte man dazu – Maurice Blanchot paraphrasierend – anmerken, womit weniger auf einen einfachen Gegensatz hingewiesen, sondern eher die vom Akt des Lesens erzwungene Auslöschung des Sehens angesprochen wäre. — mehr —


So Fine

Sound: Paul Divjak | 3 min

So Fine (Filmstill)

So fein, so zerbrechlich sind die Bilder von Paul Divjaks Video, dass sie einem auf der Netzhaut zerrinnen. Neben leisen Andeutungen durchziehen nur lose pulsierende Linien den sachte wabernden Farbfluss – während auf der Tonspur ein sphärisch auf- und absteigender Klang um einen herzrhythmischen Takt gelegt ist. Gerade beginnt man, langsam mitzutreiben, da ist man auch schon unvermittelt in die Welt gestürzt: Der Ton bricht ab, die Farben verebben ins Weiß und aus den informellen Linien werden Worte. [Nina Jaenisch]
— mehr —


Sonnenland

16mm | 16 min

Sonnenland (Filmstill)

Sommer auf dem Schafberg. Sonnenlicht und Kinder im Freien. Behinderte Kinder. Sonnenland, entstanden im Sommer 1998 während meines Zivildienstes bei den Kinderfreunden, ist mehr ein Film mit ihnen als ein Film über sie. Was im Rahmen der Interaktion zwischen Filmemacher (Kamera) und den Kindern spürbar wird, ist Befremden und Vertrautheit, Mißtrauen, ebenso wie Neugierde und Freude. Jenseits gewohnter Mitleidseffekte wird das Themenfeld ‘Behinderung’ und die Frage nach ihrer – gesellschaftlich instrumentalisierten – Abbildung etabliert. Was Sonnenland zeigt, sind keine geschönten Bilder, sondern ungewohnte. Bilder, die Momente eines Sommers, Augenblicke im Leben von Kindern verhandeln. — mehr —


Just an Image

16mm/Digibeta | 4 min

Just an Image beginnt als Zuspruch an die festgefahrene Erwartung eines Publikums, für das die Bebilderung von Konsumwaren gleichbedeutend mit dem Konsum von Bildern geworden ist. Die ständige Wiederholung ein- und desselben Spots aber weckt ein Gespür für die Austauschbarkeit dieser [Werbe-] Bildaesthetik: Bilder, die im Verbund mit der zu vermittelnden Werbebotschaft ausfliessen, werden hier ihres [Werbe-] Sinns entleert, um ihren Eigensinn zurückzuerobern. [Robert Buchschwenter, Katalog VIPER ´95]

Watch “Just an Image”, Ursula Blickle Video Archiv – Belvedere

— mehr —