„Ein sozusagen `lebendiges Lärmschutzgesetz´ ist diese Veröffentlichung des Multitasking-Künstlers Paul Divjak, der man mit dem wohl eher diffamierenden Begriff der “Wassermusik” doch Unrecht tun würde (zumal hier offen von Wellness und Esoterik Abstand genommen wird) - dennoch plätschert Divjaks Klangbach (bewusst und, wie Praktizierende wohl meinen würden, gekonnt gelenkt) durch auditive Entspannungsgefilde für den gestressten Bobo von heute und lässt somit diesen Querverweis allzu rasch in den Sinn kommen.
Titel wie “Silence Of Sleep” und “Everything Is” erweisen ihrem Inhalt alle Ehre.“ "(...) Freilich macht Divjak keine halben Sachen. In die Musik hat er sich in den letzten Jahren gründlich eingearbeitet („Mir ist es wichtig zu wissen, in welches Referenzsystem man sich einschreibt“), und mittlerweile kann er zur internationalen Spitze des Ambient gezählt werden. Mehr noch als das letzte Album „rauschgold“ ist das aktuelle, „Aural Siesta“, eine feine Ansammlung von Soundminiaturen, die sich zum Nebenbeihören wie zum konzentrierten Lauschen eignen. (...)" "Oh ja. Dröhn mich zu. Und zwar mit Drone-Ambient-Sounds, die in der Erinnerungsschleife u.a. Terry Riley oder Brian Eno Revue passieren lassen. Es sind zerspragelte Pianoakkorde oder Teilchen von Field Recordings, die Divjak zu repetitiven Klangfolgen reiht. Hypnose durch Wiederholung. Esoterikgefahr gebannt, denn der Durchschnittshörer weiß mit solch dronemäßigen Klängen nichts anzufangen. Also: Zurücklehnen und dem Klangfluss beiwohnen, oder sich auf einen produktiven Büroschlaf einlassen." "Eine akustische Impfvorsorge gegen die Ruhelosigkeit des Alltags“ verspricht laut Pressetext „Aural Siesta“, das zweite Album von Paul Divjak.So ruhelos wie sich sein künstlerisches Schaffen angesichts der Vielzahl seiner Projekte in den Sparten Literatur, Foto, Theater, Film usw. gestaltet dürfte Divjak selbst auf diese spezifische Prophylaxe zurückgreifen, schließlich eignet sich der musikalische Zweig seines Oeuvres vorzüglich zur Selbstmedikation bei Stresssituationen aller Art.Die „Aural Siesta“ muss aber nicht unbedingt zum Zwecke der inneren Einkehr gehalten werden. Divjaks minimalistisch-atmosphärisches Ambient-Kleinod, bei dem im Gegensatz zu seinen Genrekollegen die magische 3 Minutenmarke kaum überschritten wird, kann durchaus auf breiter Front eingesetzt werden. "rauschgold", die elektronische Vertonung einer Nacht nach dem letzten Bier, auch von Paul Divjak, der sich je nach künstlerischem Inhalt des für ihn geeigneten Mediums bedient. In diesem Fall eine in Zusammenarbeit mit B. Fleischmann entstandene CD. "rauschgold" sind Klänge, die die Nacht singt, summt und brummt, mit einem wohligen, da kaum wahrnehmbaren Beat (...) "Und Musik macht er auch noch, der Divjak! Der Autor, Filmemacher
und Fotograf kreiert einen rätselhaften Sound, den man mehr betrachten
als hören sollte. Mit viel Ahnung von Stimmung gelingt dem Wiener
in Zusammenarbeit mit B. Fleischmann ein wirklich nettes Konzeptalbum.
Bewährte Unterhaltung für gelassene Ambiente-Abende." „Divjak folgt dem Motto „Geringer Mitteleinsatz, große Wirkung“ und erweist sich in sieben assoziativ betitelten Stücken („Unter der Decke“, „Nachschnarchen“) als Meister akustischer Polaroids im dreiminütigen Ambient-Pop-Format.“ „Durchzogen von Klaviergeklimper, bierseligem Noise und Beats verbreitet rauschgold´ jenen verdichteten melancholischen Grundton, der sich einstellen kann, wenn Heimeligkeit und Überreste einer inneren Unruhe sich in der Ruhe des Schlafs zusammenzutun bereit sind. (...) Divjak´s Kooperation mit Bernhard Fleischmann gelingt das Widersinnige, eine Art entrücktes Wellnessalbum zu sein.“ " (...) `rauschgold´ pendelt zwischen synthetischer Geräuschkunst
und Pathoszitaten. Anzuraten." "kantige riffs verwandeln sich in diskrete phasernbeats und rauhen
von unten die liedoberfläche auf. und in einer gegenbewegung versequenzen
sich die beats selber, werden an der oberfläche sichtbar. hier ist
die melodie lediglich als ornament erlaubt. eine endlose, rekursive schleife,
die sich selbst verstärkt. (...)" "Eine Wohlfühlwelt im Zeichen des Technoiden... "
am kassettendeck - mit paul divjak welcome to the wonderful world of home-taped music! // nichts hier jetzt als der sound der guten alten audiokassette. // kompaktkassetten aus drei jahrzehnten! einfach zum nachdenken und: musik zum träumen, wenn man so will... gäste am kassettendeck (seit 01/2004) >> bernhard fleischmann, dj tapiresque, michael lachsteiner (blankTON), walser, peter hörmanseder (maschek), boris jordan (fm4), dd kern, erdem tunakan (cheap), robert buchschwenter, christof cargnelli, fritz ostermayer (fm4), umberto gollini (cheap), constantin peyfuss (b.low), sebastian schlachter-delgado (la boum de luxe/cheap), 3volt (cheap), super brummer (iglu) u.a.//präsentation der sammlungen (schenkungen/eisen- und chromdioxid-leihgaben) von >>franzobel, axel schanda, barbara kaspar, michael dürr, stefan parnreiter (aRtonal), jeroen siebens (fritspecial), claus seibt, u.a.
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