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Paul Divjak
sofa surfen
Theaterstück

Uraufführung: Burgtheater/Kasino am Schwarzenbergplatz, Wien
Mit: Stefanie Dvorak, Nicola Kirsch, Nick Monu, Robert Reinagl ua.
Regie: Johanna Grilj

„Die Charaktere sind in der Zeit mental unterwegs in Richtung Stillstand.
Eine Art Schwebezustand liegt über allem. Immer wieder tun sich Leerstellen auf.“

sofa surfen kann als zeitgenössische Variation auf Frank Wedekinds ‘Frühlings Erwachen’ gelesen werden. In sehr persönlichen, assoziativ durch Sprache und Musik erzeugten ‘Wahrnehmungsräumen’ träumen Divjaks ‘Sofa Surfer’ nicht nur von der Attraktion des jeweils anderen Geschlechts, sondern artikulieren auch und vor allem ihre Sehnsucht danach, ‘jemand’ oder ‘etwas’, statt ‘niemand’ und ‘nichts’ zu sein.
Einen Ausweg aus diesem Zustand der Isolation könnte ‘Zweisamkeit’ bringen, aber alle Versuche der Kontaktaufnahme zu Anderen enden in der Unfähigkeit, sich mitzuteilen.
Die Protagonisten bleiben für sich, in ihren, den anderen unzugänglichen Räumen und Welten.

 


Foto: Burgtheater/Reinhard Werner

 

Pressestimmen

"Eine kurze, aber wortintensiv stilisierte Studie des zeitgenössischen Teenagerlebens." [Profil]

Dem schriftstellerischen Output des in Wien lebenden Autors Paul Divjak (35) hat man, ausgehend von seiner 2002 in der Edition Selene erschienenen schattenfuge, sogar schon ein David "Lynch'sches Oszillieren" attestiert. Ein sich an den filmischen Rätselwerken des amerikanischen Regisseurs orientierendes Denk-, Bild- und hier eben: Textgeflecht, das sich um nichts in der Welt auf den Grund der Tatsachen absenken, sondern in der Schwebe halten möchte.
Die Uraufführung von - nun - sofa surfen ist sodann auch ein Flimmerabend, der wie ein aus finsterer Ferne entgegen gesandter, gezappter Fernsehabend in fragmentarischen Bildern aufblitzt. (...) [Der Standard]

"Junge Gefühle und die Suche nach dem Lebenssinn, der Traum vom anderen Geschlecht (von "Schnappschussbeinen in Feinstrumpfhosen"), Sex und Karriere. Wer fliegen will, fliegt. Wer lieben will, liebt. Und wer eine "Tussi" sein will, ist eine. (...)" [Kronen Zeitung]


Kontakt Theaterverlag:


Walter Kootz c/o
Österreichischer Bühnenverlag
Kaiser & Co. Ges.m.b.H.
Am Gestade 5/2
A-1010 Wien

Tel.: +43/1/535 52 22
Fax.: +43/1/535 39 15
email: office@kaiserverlag.at

www.kaiserverlag.at

 

 

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